WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Alles zum Thema (HA)ART und andere Entwicklungen im Bereich der Behandlung

PreP

Beitragvon Tim62 » Sa Okt 03, 2015 8:40 am

Hab mal den Betreff geändert. ;)
orlando3 hat geschrieben:so gut wie alle studien zur PreP,zeigten,dass die compliance sehr schlecht ist. (und damit ist der schutz auch schon wieder dahin)
und resistenzen sind vorprogrammiert.

DIe Compliance liess in den Studien in der Tat zu wünschen übrig, aber wer sie eingehalten hat, hatte einen hoch wirksamen Schutz gegen HIV. Resistenzen gab es ausschliesslich in den Fällen, in denen bereits eine HIV-Infektion vorlag und dann Truvada eingenommen wurde. Vorprogammiert ist hier gar nichts.
orlando3 hat geschrieben:wenn du vor 3 jahren ein gummi genommen hättest,sähe die sache ebenfalls anders aus.
versteh´ mich bitte nicht falsch,jeder darf sein sexleben so gestalten,wie er will.

Das Argument trifft wohl die große Mehrheit der hier Angemeldeten und zeigt doch, dass Kondome eben nicht für jeden funktionieren, auch wenn sie überall gratis ausliegen. Warum also nicht eine weitere, überprüfte und wirksame Methode anbieten, eine Infektion zu vermeiden???
orlando3 hat geschrieben:dass die kassen eine PreP zahlen sollen,finde ich,bei aller liebe,völlig daneben.

Woanders wird das gemacht, nämlich im so oft (zu Recht) kritisierten Gesundheitssystem in den USA. Offensichtlich sind die Versicherungen dort der Meinung, dass die Vermeidung einer HIV-Infektion das Geld wert ist. Zudem wird in weniger als zwei Jahren Truvada auch hier als Generikum zur Verfügung stehen und damit preiswerter.

Um zum Ursprung der Diskussion zurück zu kommen: Die Pharmaindustrie hat leider, warum auch immer, in Europa wenig unternommen um eine PreP zuzulassen, obwohl damit nachweislich eine große Zahl von HIV Infektionen vermieden werden kann. Dollarzeichen in den Augen kann ich da nicht erkennen. AIDS-Hilfen und andere Organisationen hierzulande lassen da zwar von sich hören, aber meiner Meinung nach zu leise. Niemand soll gezwungen werden, Medikamente einzunehmen. Aber es ist wirklich an der Zeit, eine wirksame Alternative zum "Allheilmittel" Kondom anzubieten. Die Realität zeigt, dass es einen großen Teil der gefährdeten Personen nicht erreicht.
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon orlando3 » Sa Okt 03, 2015 7:39 pm

http://www.hivandmore.de//hiv-prep/index.shtml
Im Lauf der dreijährigen Laufzeit der Studie infizierten sich insgesamt 131 Männer mit HIV, 83 in der Plazebo-Gruppe und 48 in der PrEP-Gruppe. Dies bedeutet eine Risikoreduktion, sich mit HIV zu infizieren, um 42%.


egal ob Zulassung oder nicht,viell. kommt sie ja in Europa noch,bisher wurde keine beantragt.
ich weiss aber nicht,ob für die USA Zulassung,gleichbedeutend ist,mit die kassen zahlen es.
bezweifle ich stark.
ausserdem haben die ärmeren Bevölkerungsschichten in den USA,auch keine Krankenversicherung,also fallen die schon mal raus.

ich bin nach wie vor davon überzeugt,dass wir uns durch eine PreP mit truvada,resistenzen heranzüchten (die infizierten in einigen jahren,werden es uns dann zu danken wissen)--->genauso wie das bei einigen penicilinen bereits der fall ist.
truvada ist das wichtigste hiv-medikament und zu schade für solche Experimente.

genauso,wie du PreP auf kosten der Krankenkassen forderst,könnten auch alle mit erektionsproblemen,die ja nicht zuletzt auch,auf HIV und die HIV-Medikation ,zurück zu führen sind,von den kassen übernommen werden--->das werden die aber nie tun.(ausser vereinzelt bei schweren Diabetikern)
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon Joe » Mo Okt 05, 2015 9:48 pm

Stell dir vor es gibt eine PreP und keiner will sie... In den 80er und frühen 90er Jahren wäre die PreP sicherlich ein Renner gewesen. Heute gilt HIV nicht mehr als Todesurteil und die Angst vor einer Ansteckung ist wohl stark gesunken. Ich denke allerdings, dass nur Hiv-Negative darüber entscheiden können, ob sie eine PreP nehmen wollen oder nicht. Wir als Hiv-Positive können nicht wirklich ermessen, wie wichtig eine PreP für einen HIV-Negativen ist. Solange es keine Impfung gegen Hiv gibt, ist die PreP besser als nichts. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass so einige AIDS-Phobiker sehr gern eine PreP nehmen würden... ;-)
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon orlando3 » Mo Okt 05, 2015 11:11 pm

Solange es keine Impfung gegen Hiv gibt, ist die PreP besser als nichts.

nichts stimmt ja nicht.
auch in den 80iger und 90iger jahren gab es schon kondome.

und dennoch haben sich weitehin millionen angesteckt.
genauso schlampig,wie die leute beim kondom waren,werden sie auch bei der PreP sein.
sicher gibt´s auch jene,die kein kondom wollen,weil der sex ohne,einfach besser ist.
aber warum sollte die kasse,dies als grund für die übernahme der kosten gelten lassen.

es gibt wirksame impfunegen gg. hep A und B...aber wer lässt sich schon impfen?
pflegepersonal , polizisten...ärzte (kostenfrei,also auf kosten der arbeitgeber)
vielleicht ein paar schwule,allerdings weiss ich nicht,ob da die kosten von kassen übernommen werden.

es werden ja noch andere studien zur PreP gemacht (monatsspritze oder ,wenn´s klappt 3-monatsspritze),das wäre zumindest für die compliance,viel einfacher.
andere propagieren ne PreP z.b. für´s wochenende...also bei geplanten sex (sei´s nun sexparty,was auch immer),2 tage vorher beginnen und ein oder 2 tage nach RK wieder absetzen),wäre kostengünstiger und viell. genauso effektiv.(und viell. sogar noch gefährlicher,was resistenzen anbelangt)
da sind aber die pharmariesen dahinter und deren einziges ziel ist es,kohle zu machen,sonst gar nichts.
neue klientel requirieren.
die machen doch diese studien nicht,weil sie so lieb und gut sind.

viel besser wäre es ,dafür zu sorgen,dass alle positiven zugang zu den medikamenten haben.
das ist aber noch lange nicht der fall.
in manchen dritte welt ländern kommen medis zum einsatz,die hier keiner mehr verschreibt,weil viel zu nebenwirkungsreich.
das ist ne viel grössere schweinerei,als sich gedanken darüber zu machen,ob die kassen bei uns ne PreP übernehmen sollen.
den ,nur in der westl. welt können die pharmafirmen,wirklich an einer PreP verdienen.
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Beitragvon Tim62 » Di Okt 06, 2015 9:54 am

Joe hat geschrieben:Stell dir vor es gibt eine PreP und keiner will sie...

http://betablog.org/no-new-hiv-infectio ... p-program/ In San Francisco wollen mindestens 657 Leute die PrEP seit sie erhältlich ist. Und ja, ich kenne persönlich Leute, die sie von ihrer (US-)Versicherung bezahlt bekommen. Achso, HIV-Infektionen bei den Teilnehmern in SF? KEINE!

Nicht jeder muss die PrEP mögen, aber ich finde es schon befremdlich, dass Deutschlands Gesundheitssystem hier hinter Empfehlungen der WHO und der US-Behörden zurückbleibt und die AIDS-Hilfen recht wenig dazu verlauten lassen....
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon orlando3 » Di Okt 06, 2015 7:10 pm

es gibt sicher in den USA einige Männer,die sehr gut krankenversichert sind.(sind ja in aller regel,die "bessergestelleten".
wie sieht es denn aus,mit den Millionen die in den USA überhaupt keine Chance auf eine Krankenversicherung haben.
die hat die pharma in ihrer Studie natürlich nicht mit aufgenommen,denn das werden auch keine zukünftigen (zahlenden) kunden sein.
die Studie liest sich zwar ganz nett,aber wo ist die Kontrollgruppe???
wieviele der positiven sexpartner,bekamen sowieso eine Therapie?
wenn nur 80 % sowieso eine combi nehmen,so haben 80 % die PreP umsonst genommen.

ich finde es auch ein bisschen schade,dass das hier ein Zwiegespräch wird und keiner unserer user ,sich mit einklinkt.
denn diskussionswürdig ist das thema allemal.

die aidshilfen hier,greifen solche Themen ,nur mit der kneiffzange an oder schweigen.
genauso,wie sie es bei der ekaf-studie gemacht haben.
sie haben einfach angst,dass ihne,bei solch heiklen Themen Gelder gestrichen werden und somit ihr Arbeitsplatz wackelt.

ich hoffe sehr,dass sich noch mehr in die Diskussion mit einbringen.

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Beitragvon Tim62 » Di Okt 06, 2015 7:35 pm

orlando3 hat geschrieben:es gibt sicher in den USA einige Männer,die sehr gut krankenversichert sind.(sind ja in aller regel,die "bessergestelleten".
wie sieht es denn aus,mit den Millionen die in den USA überhaupt keine Chance auf eine Krankenversicherung haben.
die hat die pharma in ihrer Studie natürlich nicht mit aufgenommen,denn das werden auch keine zukünftigen (zahlenden) kunden sein.
die Studie liest sich zwar ganz nett,aber wo ist die Kontrollgruppe???

Ja, das Gesundheitssystem bzw der Versicherungsschutz dort ist leider extrem ungleich verteilt und unfair. Und San Francisco ein sehr untypischer, weil wohlhabender Standort. Der von mir zitierte Blog-Beitrag hat aber keine Studie zum Inhalt, sondern "Real World Data" also den ganz normalen Alltag. Daher auch keine Kontrollgruppe!! Hier werden auch noch ein paar Fakten zur HIV-Therapie und Prävention in San Francisco geschildert:
http://www.nytimes.com/2015/10/06/healt ... .html?_r=0

Auch wenn man in Deutschland sicher nicht das Gesundheitssystem der USA kopieren möchte... Warum hinkt man hier mittlerweile drei Jahre hinterher???
orlando3 hat geschrieben:ich finde es auch ein bisschen schade,dass das hier ein Zwiegespräch wird und keiner unserer user ,sich mit einklinkt.
denn diskussionswürdig ist das thema allemal. ich hoffe sehr,dass sich noch mehr in die Diskussion mit einbringen.

Da kann ich dir uneingeschränkt zustimmen :) Joe ist ja schonmal dabei...
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon orlando3 » Di Okt 06, 2015 10:20 pm

san francisco ist ein eher schlechtes beispiel,weil sehr spezial.
ausserdem finde ich ddie zahlen der neuinfektionen auch nicht grade als gutes beispiel für ein vorbild.
österreich ist 10x so gross und hat auch nicht mehr neuinfektionen (ohne PreP)
oder leg´s auf D um,dann x100.......
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon Knox » So Jan 29, 2017 6:34 pm

Tim62 hat geschrieben:
orlando3 hat geschrieben:die pharma - lobby wickelt alle ein-->der doller soll rollen.
dass die who auch noch die prep empfielt , lässt mich sehr zweifeln.

als einzig positiven grund,für eine frühzeitige therapie,wäre für mich,die nicht-infektiosität,wenn jemand aus welchen gründen auch immer,sex ohne kondom bevorzugt.

alle paar jahre ,eine neue empfehlung,das ist ja nichts neues.

Man kann ja von Pharmafirmen halten was man will... Sicher gibt es da vieles zu kritisieren. Aber seit der Bekanntgabe der Ergebnisse der START-Studie im März 2015 ist eindeutig belegt, dass der frühe Beginn einer Therapie bei HIV-Infizierten weitaus bessere Ergebnisse erzielt. Dass nun die Empfehlungen aller möglichen Gremien an diese neuen Erkenntnisse angepasst werden, hat nichts mit Dollars oder Lobbyismus zu tun.


Und was konkret bedeutet ''besser''?



Ich persönlich halte übrigens auch nicht viel von der Pharmalobby und deren Aktivitäten. Als bei mir die Diagnose gestellt wurde war ich eh im klassischen Therapiestartbereich (CD 4 bei 200; VL bei 200 000).


Was viele vergessen, wie nhemen keine bunten Smarties. Sondern richtige Hammerpräparate. Und welchen erkennbaren Sinn soll es machen den Körper mit diesen medikamentösen Einwirkungen früher als erforderlich zu belasten?


Wobei wir die Langzeitfolgen gar nicht kennen, jeder Körper reagiert bekanntermaßen nicht 100 % konform zu anderen, was vielleicht sogar besser ist. Rein von der Psyche meine ich damit.
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Re: WHO: sofortiger Therapiebeginn nach Diagnose für alle

Beitragvon Knox » So Jan 29, 2017 6:38 pm

Joe hat geschrieben:Kurzfristig gesehen werden durch diese Therapieempfehlung die Behandlungskosten ansteigen, aber langfristig werden dadurch viele Kosten gespart: da nämlich durch die Behandlung aller Hiv-Infizierten die Infektiösität gesenkt wird, werden auch die Neuinfektionen zurückgehen und dadurch auch wieder viele Kosten in der Zukunft eingespart. :



Das mag wohl u.U. schon so sein. Nur warum soll man als Infizierter möglicherweise Leidtragender dieser Empfehlung sein? Stichwort Nebenwirkungen, Langzeitfolgen etc.
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